Am Beispiel der Hopf 4465 |
| Diese PC-Funkuhren bestehen aus einem
Grundsystem von 3 Uhren. Eine DCF77 Uhr, eine Notuhr und
eine Quarzuhr. Die Quarzuhr (genauer der Quarz) ist bei
diesen Funkuhren temperaturstabilisiert (Lesen Sie hierzu
den Abschnitt "Genauigkeit")
Bei Inbetriebnahme dieses Modells wird die Zeit der
Notuhr in die Quarzuhr umgeladen. Wenn diese nicht länger
als drei Tage ohne Spannungsversorgung war, dann hat
diese Uhr sofort eine komplette Zeitinformation zur
Verfügung.
Wenn diese nun in Betrieb ist und der Empfang des DCF77 Signals
möglich ist, dann werden die Uhren dieses Modells
(sowohl die Quarzuhr der (falls nötig), als auch
die Notuhr) mit der korrekten Zeitinformation versorgt.
Nach einigen Betriebsstunden "lernt" dieses
System, in wieweit sich die Zeitinformation der Quarzuhr
von der korrekten Zeitinformation der DCF77 Uhr unterscheidet
und kann die Quarzuhr entsprechend korrigieren. Sollte
es jetzt zu einem Senderausfall in Mainflingen kommen,
so schaltet diese automatisch auf den Quarzuhrbetrieb
um. Bis zu 3 Tage kann dieses System auch ohne Empfang
des DCF77 Zeitpaketes Ihre Systemzeit sekundengenau
stellen.
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Genauigkeit |
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Normalerweise haben Quarze eine sehr konstante Resonanzfrequenz
(bis zu 10 hoch -10), aber die Quarze der Computermainboards
sind keine hochgenauen Quarze und auch nicht temperaturkompensiert
bzw. temperaturstabilisiert, d.h. bei diesen Quarzen wird
die temperaturbedingte Ungenauigkeit nicht ausgeglichen (bei
den aktiven
Funkuhren hingegen wird die Temperatur mit einem Sensor
gemessen und die bekannte Temperaturdrift elektrisch ausgeglichen).
Als folge der nicht temperaturstabilisierter Quarze kann
innerhalb weniger Stunden die Systemzeit aus dem Ruder laufen
(die Ungenauigkeit der Quarzuhren der Computer ist sehr verschieden.
Es gibt Computer, die innerhalb eines Tages um mehr als eine
Minute falsch gehen können.
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